Fleischphilosophie

Unser Fleisch

Die Rinderrasse “Angus” ist für gute Marmorierung und ein geschmacklich hervorragendes Fleisch bekannt.

Durch unsere liebevolle Versorgung und genügend Zeit zum Heranwachsen, bekommen wir das Beste an Fleisch was es nur gibt. Denn nur ein zufriedenes und gesundes Tier, gibt das hochwertigste Fleisch, optisch wie geschmacklich. Das ist unser Anspruch – nur das Beste in höchstmöglicher Qualität, nicht mehr und nicht weniger!

Warum Ochsenfleisch?

In den Fleischtheken findet der Verbraucher hauptsächlich Fleisch von Jungbullen. Dieses Fleisch ist bissfest und mager und entwickelt schnell den typischen Stiergeschmack. Nicht so beim Ochsen! Ochsenfleisch hat eine schönere Fettmarmorierung und außerdem entwickelt sich nicht der “stierische” Geschmack.

Sie werden merken, dass es sich um ein “besonderes Fleisch” handelt. Sowohl die ganzjährige Weidehaltung als auch die schonende Schlachtung direkt auf der Weide, ohne ein Treiben und Zwängen in den engen, ungewohnten Viehtransporter, ohne einen, für die Tiere stark belastenden Transport, ohne stundenlanges Verweilen in Schlachthofstallungen, ohne die grausame Wartezeit im Treibgang vor der Tötungsbucht im Schlachthof, ohne Massenschlachtung, machen unser Fleisch zu einem wirklich besonderen Fleisch. Denn der Stress und die Angst sind bei konventioneller Produktion im Fleisch vorhanden und werden nicht nur mit gegessen und hinterlassen Wirkung beim Konsument, sondern wirken sich auch auf die Qualität und den Geschmack aus.

Hinzu kommt, dass unser Fleisch deutlich länger reift als üblicherweise. Mehrere Wochen bleiben die Teile im Kühlraum und werden dadurch stetig zarter und aromatischer ohne zu verderben. Dies ist auch nur möglich, weil das Fleisch durch die wertschätzende  Schlachtung die entsprechende Voraussetzung mitbringt: Die Tiere sind zum Zeitpunkt der Schlachtung entspannt und ruhig.

Dadurch werden keine Stresshormone ausgeschüttet. Die Energiereserven in der Muskulatur, also im Fleisch, werden nicht verbraucht und stehen voll für die Reifung zur Verfügung. Diese Energiereserven, der Muskelzucker, wird bei der Reifung in Fleischmilchsäure abgebaut und macht das Fleisch schmackhaft und fein, es zergeht auf der Zunge. Durch diese absolut schonende Fleischgewinnung liefern bei uns auch Tiere, die mehrere Jahre auf der Weide verbracht haben, noch zartes Fleisch. Damit dieses besondere Fleisch auch besonders gut gelingt, finden Sie auf den nachfolgenden Seiten ein paar wissenswerte Hinweise zur Zubereitung. Rindfleisch ist nicht gleich Rindfleisch – dies bedeutet, dass die Zubereitung davon abhängt, um welches Stück es sich handelt. Ein Filetstück wird anders zubereitet als ein Bürgermeisterstück und ein Porterhouse-Steak will wiederum anders behandelt werden als die Wade oder das Kronfleisch.

Aus diesem Grund finden Sie bei jedem Fleischstück eine oder mehrere Ziffern von 1 bis 10. Diese Ziffern beziehen sich auf die 10 Zubereitungsarten, die jeweils möglich sind bzw. empfohlen werden.